Chronik der Lebenshilfe Deggendorf e.V.

Nachfolgend finden Sie unsere Chronik "Lebenshilfe Deggendorf e.V. – 50 Jahre und 1" (Zeitraum 1971 bis 2022) als Download. Sämtliche Infos zu diesem Zeitraum finden Sie im Anschluss auch in einer tabellarischen Übersicht.

25.05.1971 Am 25. Mai ist es soweit: Die „Lebenshilfe für geistig und mehrfach Behinderte, Kreisvereinigung Deggendorf und Umgebung e.V.“ wird von Eltern, Fachleuten und Vertretern von Behörden und Kirchen in Deggendorf gegründet. In den Räumen des ehemaligen Kreiskrankenhauses Hengersberg nimmt die Sondervolksschule für geistig Behinderte mit drei Gruppen ihren Betrieb auf. Sie erhält den Namen „St.-Notker-Schule“.
25.05.1971 Erster Vorsitzender – Walter Groß, Deggendorf
12.10.1971 Richard Maceiczyk, Metten, wird zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt.
1972 Start des Lehrgangs zur Vorbereitung des Eintritts in eine Behindertenwerkstätte mit 16 Teilnehmern im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer in Deggendorf. Daraus entwickelt sich die „Beschützende Werkstätte“, die Anfang 1974 nach Deggendorf, Walchstraße umzieht.
1974 Beginn des Modellversuchs „Pädagogische Frühförderung“ in den Räumen der St.-Notker-Schule.
08.11.1974 Dr. Reiner Pfüller, Deggendorf, wird zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt.
1975 Die neu gebaute Werkstätte für Behinderte / WfB (Deggendorfer Werkstätten) nimmt ihren Betrieb auf. Sie ist für 120 Mitarbeiter konzipiert.
1977 Die in Deggendorf, St.-Notker-Straße, neu errichtete Sondervolksschule mit Tagesstätte eröffnet ihren Unterrichtsbetrieb mit Betreuung von 95 Kindern.
1979 Die Nebenwerkstätte Regen (Regener Werkstätten), Osserstraße, öffnet in einem zweckmäßigen Neubau. Sie ist für 80 behinderte Mitarbeiter ausgelegt.
In einem neuen Gebäude wird das Wohnheim für behinderte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Deggendorfer Werkstätten in Deggendorf, Falkensteinstraße, eröffnet. Es bietet Platz für 41 Bewohner.
24.11.1982 Wilhelm Weiß, Hengersberg, wird zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt.
1985 Das Wohnheim in Metten, Frühlingstraße, wird eröffnet. Es bietet Platz für 18 Heimbewohner.
1987 Die langersehnte Erweiterung der Deggendorfer Werkstätten mit Umbau des 2. OG des Verwaltungsgebäudes kann bezogen werden. Es wird Platz für weitere Werkstattbeschäftigte geschaffen.
10.04.1987 Neuer erster Vorsitzender Willibald Englmeier, Hengersberg
1989 In angemieteten Räumen in Deggendorf, 
Deggenau, wird ein weiteres Wohnheim für 
18 Heimbewohner eröffnet.
Es wird eine Pflege- und Förderstätte für schwerstbehinderte Erwachsene eingerichtet, übergangsweise in der St.-Notker-Schule, ab Ostern 1990 in angemieteten Räumen in Metten, Jahnstraße.
16.05.1991 Neuer erster Vorsitzender Josef Thalhammer, Niederalteich
1993 Die Frühförderstelle St. Raphael bezieht das neue Gebäude in Deggendorf, Irlfeldstraße. Im selben Gebäude erhält die Intensivgruppe der Deggendorfer Werkstätten ihr neues Zuhause.
1995 Die dringend benötigte Erweiterung 
der Regener Werkstätten (II. Bauabschnitt) wird eröffnet. Jetzt sind Arbeitsplätze für insgesamt 160 Werkstattmitarbeiter geschaffen worden.
Der Familienentlastende Dienst (FeD) der Lebenshilfe beginnt seine Arbeit.
1996 Die Pflege- und Förderstätte der Regener Werkstätten in der Osserstraße nimmt in einem neu erbauten Haus den Betrieb auf. Es sind 18 Plätze entstanden.
An das bestehende Wohnheim in Deggendorf, Falkensteinstraße, wird ein Altenwohnheim (16 Plätze) für ehemalige Mitarbeiter der Werkstätten angebaut.
1998 Die Werkstätten für psychisch behinderte Menschen (Plattlinger Werkstätten) in der Scheiblerstraße, gehen in Betrieb. Sie sind für 45 Werkstattmitarbeiter ausgelegt.
Die Schulvorbereitende Einrichtung für sprachbehinderte Kinder (SVE) wird nach Metten, Jahnstraße, in angemietete Räume verlegt. Vorher Teil der St.-Notker-Schule, ist diese SVE nunmehr der Pestalozzischule Deggendorf angegliedert.
1999 In angemieteten Räumen startet die Heilpädago-gische Tagesstätte (HPT) in Deggendorf, Graflinger Straße. Es stehen 8 Betreuungsplätze zur Verfügung.
Die St.-Notker-Schule wird erweitert, zugleich die Tagesstätte vergrößert.
Die Pflege- und Fördergruppe der Deggendorfer Werkstätten in Metten, zieht in einen Neubau in der Jahnstraße. Es werden nunmehr 28 Plätze angeboten.
2001 Das neue Wohnheim in Plattling, Wiserstraße, ersetzt das Wohnheim Deggenau und bietet 30 Plätze.
2002 Um der Raumnot in den Deggendorfer Werkstätten abzuhelfen, wird in Metten, Jahnstraße, eine Nebenwerkstätte (Mettener Werkstätten) für insgesamt 40 Werkstattmitarbeiter in Betrieb genommen.
2005 Die Außenstelle in Regen, Osserstraße 47, wird um 12 Plätze erweitert (II. Bauabschnitt).
Der Erweiterungsbau der Plattlinger Werkstätten ist abgeschlossen und wird in Betrieb genommen. Nunmehr stehen 70 Plätze zur Verfügung.
2006 Wir starten mit zwei Personen das „Ambulant Unterstützte Wohnen“ (AUW).
In einem neu errichteten Gebäude eröffnet das Wohnpflegeheim in Metten, Jahnstraße.
14 Plätze stehen zur Verfügung. Das Schülerwohnheim in Metten, Riedfeldstraße, geht in Betrieb. Es bietet Platz für 14 Kinder.
Die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) und ein Teil der Frühförderung beziehen in Deggendorf, Metzgergasse, neue, angemietete Räume. Ebenfalls dort eröffnen die Deggendorfer Werkstätten einen Werkstattladen mit Café.
2009 Die neu errichtete Nebenwerkstätte Osterhofen im Donaugewerbepark (Osterhofener Werkstätten) mit einem Platzangebot für 120 Werkstattmitarbeiter wird eröffnet.
2010 Die „Teisnacher Werkstätten“ gehen auf dem Technologie-Campus der Fachhochschule Deggendorf in Betrieb. Sie sind eine Nebenwerkstätte der „Regener Werkstätten“ mit Platz für 80 Werkstattbeschäftigte. Erstmals sind die Räume für eine Werkstätte angemietet worden.
Einzug in das modernisierte und erweiterte Wohnheim in der Falkensteinstraße in Deggendorf mit nun 71 Wohnheimplätzen.
30.04.2010 Neuer erster Vorsitzender Richard Maceiczyk, Deggendorf
2012 Erweiterung der Mettener Werkstätten durch den Bau einer Verpackungshalle mit 12 Arbeitsplätzen für behinderte Mitarbeiter.
27.06.2013 Neuer erster Vorsitzender Wolfgang Geier, Niederalteich
2016 Eröffnung des Wohnpflegeheimes mit 24 Plätzen, sowie der Förderstätte mit 20 Plätzen und angegliederter TENE mit 10 Plätzen in der Mühlhamer Straße in Osterhofen.
2020 Baubeginn zur Erweiterung der Tagesstätte und Neubau Turnhalle St.-Notker-Schule.
Dez. 2021 Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Zentrallagers der Deggendorfer Werkstätten in Osterhofen.
25. Juni 2022 Lebenshilfefest – 2022 konnten wir unsere 2021 coronabedingt verschobene 50 Jahr-Jubiläumsfeier nachholen. Wir feierten "50 Jahre und 1".
23.09.2022 Unser offizieller Festakt "50 Jahre und 1" zum großen Jubiläum wurde mit vielen Ehrengästen in der Stadthalle Deggendorf gefeiert.

Lebenshilfe Deggendorf e.V.

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